Thea Carlin – die Seele der Königlichen Gartenakademie

Thea Carlin – die Seele der Königlichen Gartenakademie

Es gibt einen Spruch: „Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau, die ihn stützt.“ Böse Zungen fügen hinzu: „Und hinter jeder erfolgreichen Frau stehen drei Männer, die sie davon abhalten wollen.“

Liebe Freundinnen und Freunde der Königlichen Gartenakademie, bei uns ist das zum Glück ganz anders! Tatsächlich waren es meine beiden Geschäftsführer, die mich baten, zum Frauentag endlich einmal über die großartigen Frauen zu schreiben, die mitunter unser Unternehmen am Laufen halten. Ohne sie wäre dieser Ort nicht das, was er heute ist. 

Diese Herausforderung nehme ich natürlich gerne an! Vor allem, weil viele von Ihnen wissen, dass Isabelle und ich immer großen Wert darauf gelegt haben, Frauen in unserem Unternehmen gleichermaßen zu fördern.

Ja, es gab einige Herren im Hintergrund (und drei werden hier wohl nicht reichen), die mich damals von der Gründung der Königlichen Gartenakademie abhalten wollten. Doch, wie man sieht, ohne Erfolg! 

Heute soll es nicht um mich oder Isabelle gehen, sondern um die starken Frauen, die unser Unternehmen formten und prägten.

An dieser Stelle kommt man an einer Frau nicht vorbei: Thea Carlin – die gute Seele der Gartenakademie. Ich bin mir sicher, dass viele sie kennen. Eine unermüdliche, blitzschnelle und vor allem talentierte Gärtnermeisterin. 2007 schickte mir Marianne Foerster, die strenge Herrin des Foerster-Gartens in Potsdam, diese schüchterne, zurückhaltende junge Frau mit den Worten: „Nimm ja die Thea! Wenn du die nicht nimmst, bist du schön blöd.“ Marianne war für ihre direkte Art bekannt und wer sie gut kannte, wusste: Widerspruch zwecklos. Was soll ich sagen? 18 Jahre später könnte ich Marianne noch immer dafür umarmen. Der erste Eindruck war schnell vergessen, denn Thea erwies sich nicht nur als herausragende Gärtnerin, sondern auch als wahre Kämpferin mit unglaublichem Durchhaltevermögen.

Den gesamten Umbau der Königlichen Gartenakademie leitete sie maßgeblich mit und stellte sicher, dass alles pünktlich zum 1. Mai 2008 fertig wurde. Ich erinnere mich noch gut an die letzten drei Monate vor der Eröffnung: Thea und ich trafen uns oft in aller Herrgottsfrühe auf dem Gelände, weil uns mitten in der Nacht eingefallen war, was dringend noch erledigt werden musste, bevor die Handwerker kamen. Wir mussten mit Engelszungen auf die fast ausschließlich männlichen Bauarbeiter einreden – zeitweise waren über 100 Handwerker gleichzeitig vor Ort. Niemand glaubte daran, dass wir die Eröffnung nach nur sieben Monaten Bauzeit schaffen würden. Niemand außer uns!

Dafür möchte ich Thea an dieser Stelle von Herzen danken: 
Ohne dich hätte ich das nie geschafft!

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